VESTO CAINO

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Geboren als Marco Barotti in der Toskana, zwischen Weinmachern und Fischern. Nach der Schule vier Jahre an der Jazz-Akademie Siena, dann ist Feierabend. Raus aus Italien, Schluss mit Behörden-Geklimper. Ohne Kohle, auf der Suche nach einem neuen Leben geht's per Anhalter und geschnorrter Tickets nach Paris, Dublin, Barcelona, Porto, Prag, Wien. So läuft das ein paar Jahre.

Irgendwann strandet er in Berlin, verknallt sich in die Stadt und bleibt. Party hier, Absturz da – schnell haben Hauptstadt-Bands wie SOFFY O und PAULA einen neuen Schlagzeuger. Wilder Hund. Rampensau. 300 Tage im Jahr auf Tour. Endlich Geld und fließend Wasser. Mit seiner eigenen Band, THE BAROTTI ISLAND, schrammt er 2010 scharf an einer Katastrophe vorbei, als er auf dem Fusion Festival in einer gigantischen Plastik-Installation beinahe erstickt. Knappes Ding. Die Band löst sich auf, die Show wird legendär.

Dann die Rettung: (MA CHE) DOLCE VITA. Italo-Disco. Rutscht ihm raus an einem guten Nachmittag in Kreuzberg. Sony Columbia nimmt ihn unter Vertrag. Kurz vor Weihnachten, zu Fuß unterwegs zur neuen Plattenfirma, lernt er am Münchener Hauptbahnhof Regie-Legende KLAUS LEMKE kennen. Ein neuer Film steht an – „Berlin für Helden“. Handschlag, Hauptrolle. CAINO spielt sich selbst auf dem Weg zum Release von DOLCE VITA. Kaputte Frauengeschichten, ein Manager, der ihn vermöbelt, Schulden und noch mehr Schulden. Liebe, Komödie, Tragödie und der große Wunsch alles richtig zu machen.

Das Video zu (MA CHE) DOLCE VITA bleibt in der Familie. Musiker, Lemke-Komponist und Vesto-‚Geheimrat’ MALAKOFF KOWALSKI dreht eine hemmungslose Hommage an den Kultfilm „Das große Fressen“. Wilde Orgie, harter Aufprall - alle sind verliebt, aber es endet im Inferno. Italo-Exzess. CAINO ist ein Teufel, ein naives Kind, das rücksichtslos liebt – sein DOLCE VITA ist sarkastisch, zügellos, bis ins Mark provokant und nicht nur schön. Aber immer echt.

David May (Top 15 Clubcharts USA), Rico Bernasconi (u.a. Vinylshakerz, Master Blaster) und Undergrounder wie Momma's Boy (Paris/Berlin), Electrosexual (Toulouse/Berlin), Cassara (Italien) und Teenage Mutants & Coconut Wireless (Deutschland) haben (MA CHE) DOLCE VITA um ihr Leben geremixed. Klingt wie Italien, schmeckt nach Berlin und riecht nach Ärger.

MA CHE DOLCE VITA – WHAT A SWEET LIFE.

I SPEND I SPEND
I SPEND EVERYTHING I HAVE
I EVEN SPEND MONEY I'VE NEVER HAD
TILL THEY PUT ME IN JAIL
CAUSE ANYWAY
IT'S ALL THE SAME TO ME
IT'S ALL THE SAME

WHEN I GOT INCRIMINATED AT COURT
I RIPPED OFF MY LAWYER'S EYE
WITH MY FINGER
I KNOW I HURT HIM
I KNOW I REALLY HURT HIM

MA CHE DOLCE VITA
WHAT A SWEET LIFE

I CAN'T LOVE ANYMORE
AND I CAN'T COMPLAIN
I ONLY CALM DOWN AND WAIT
CAUSE ANYWAY IT'S ALL THE SAME
TO ME IT'S ALL THE SAME

I LEFT SEVEN HYSTERICAL WIVES
IN FRONT OF THE ALTAR
I WONDER IF I HURT THEM
I REALLY WONDER HOW MUCH I HURT THEM

MA CHE DOLCE VITA
WHAT A SWEET LIFE

NOW I'M FLYING IN A SMALL BALLOON
I STOLE IT FROM A KID
I GET UP SLOW
TILL THE MOUTH OF THE VULCANO
I WANNA BURN
CAUSE ANYWAY TO ME IT'S ALL THE SAME
IT'S ALL THE SAME

MA CHE DOLCE VITA
WHAT A SWEET LIFE